Die Lösung und gleichzeitig das Problem...

In jüngster Zeit hat sich herum gesprochen, dass Antitranspirantien eine überaus effektive Lösung gegen starkes Schwitzen darstellen. Peinliches Schwitzen kann durch ein gutes Präparat in nur wenigen Tagen den Wünschen des Anwenders entsprechend gestoppt werden.

Doch bringt das Wissen um die Waffe zur Bekämpfung der Schweissmassen ebenfalls einen Pferdefuß mit sich. Das Problem, das den potentiellen Anwender oft erst einmal abschreckt...

... ist die Vielfalt im Angebot!

Gerade in den letzten Jahren wurde eine große Menge industriell hergestellter Antitranspirante (engl. Antitranspirants) auf den Markt geworfen. Doch damit nicht genug; nicht selten wird heute ein und das selbe Produkt (identische Inhaltsstoffe) unter diversen Markennamen verkauft, was eine Unterscheidung weiter erschwert. Fast alle präsentieren sich dabei als DAS Wundermittel gegen Schwitzen.

Der hilfesuchende "Vielschwitzer" fühlt sich von der Vielzahl der Marken und Produkten überrollt und kann in der Regel die Unterschiede in Ausrichtung und Qualität der Antitranspirantien nicht ohne kompetente Hilfe nicht mehr erkennen.

Eine Aussage mit Widerspruch?

Nein, keineswegs! Denn natürlich ist es für vom Schwitzen betroffene Personen durchaus hilfreich, wenn Sie gleich mehrere Antitranspirantien angeboten bekommen, deren Zielsetzung sich unterscheidet und speziell auf das vorliegende, individuelle Problem abgestimmt ist (z.B. Gesichtsschwitzen, Schweißhände, Schwitzen im Intimbereich etc.).

Denn nicht immer ist ein einziges Mittel auch für die Anwendung an allen Körperregionen geeignet...



Manchmal bringt mehr eben doch einfach viel mehr...

... und weniger nicht immer genug an Wirkung. So sind die meisten Hochleistungs-Deodorants mit einem Aluminiumchlorid-Anteil (der Hauptwirkstoff gegen das Schwitzen) zwischen 8 und 15% deutlich zu gering dosiert um extremes Schwitzen oder gar starke Transpiration an Händen oder Füßen zu beseitigen. Denn gerade hier werden laut Erfahrung vieler Betroffener Anti-Transpirantien mit weit über 20% benötigt um die stärkeren Hautschichten an Hand und Fuß durchdringen und die Schweißdrüsen verpropfen zu können.

Als geeignet empfindet man dagegen einen Prozentsatz von ca. 30% Aluminiumchlorid-Hexahydrat (bezogen auf Schweißhände und/oder Schweißfüße). Doch nur einige wenige Antitranspirante bringen es auf 20% Aluminiumchlorid-Hexahydrat und nur ein Einziges auf dem Markt frei erhältliches Präparat auf eine Dosierung von rund 30%.

... und weniger das entscheidende Quentchen weniger...

Wenn wir nun Antitranspirantien im Umkehrschluß auf die durch sie verursachten Hautreizungen vergleichen wird folgendes klar; man muss den Wirkstoffanteil in Relation zur Stärke des Schwitzens und zur Anfälligkeit gegen das Antitranspirant-typische Jucken oder Brennen betrachten. Denn um wirklich starkes Schwitzen zu beseitigen braucht es einfach eine relativ hohe Konzentration der schweihemmenden Aluminiumsalze, deren Wirkkraft erfahrungsgemäß jedoch die Haut reizen kann.

Aggressive Antitranspirante können dem Anwender dabei leicht schlaflose Nächte bereiten - der Anwender kratzt die behandelte Stelle auf oder leidet unter unangenehmen Entzündungen im Achselbereich (oftmals im Bereich der Haarwurzeln).

Was einen guten Schweiß-Killer also auszeichnet ist eine hohe Wirkstoffkonzentration in Verbindung mit der Zugabe von hautberuhigenden Pfegemitteln.

Hier haben sich neben einer größtmöglichen Reinheit des Verwendeten Aluminiumchlorids gerade auch pflanzliche Zusatzstoffe wie Salbei, Bartflechte und Nelkenblüte als ausgezeichnete Bestandteile herauskristallisiert. Deren Wirkung greift reizlindernd, desinfizierend, entzündungshemmend und antibakteriell positiv in den chemischen Prozess der Verpropfung des Schweißdrüsenausgangskanals ein (Beispiel: AHC20 sensitive von JV cosmetics).

Bei diesem positiven Beispiel erkennt man anhand des Inhaltspunktes "Mehr Details und Inhaltsstoffe" deutlich den zugrunde liegenden Optimierungsprozess (hier visualisiert als Vergleichsauswertung der Wirkung gegenüber den auftretenden Reizungen).

Man spricht im geschilderten Fall von Antitranspirantien der 3. Generation, da diese Mittel chemische Optimierungen und Modifikationen in Wirkung und Verträglichkeit aufweisen, die eine vernünftige Dosierung des Antitranspirants gewährleisten.



Fazit:

Wer sich im Überfluß angebotener Antitranspirants nicht verirren möchte sollte nach möglichst stark dosierten und trotzdem hautschonenden Antitranspirantien suchen welche durch Zugabe pflanzlicher Extrakten eine gezielte Anwendung oftmals erst ermöglichen. Ansonsten kann es vorkommen, dass das gewählte Antiperspirant entweder zu schwach dosiert ist oder auf Grund von sehr unangenehmem Hautreizungen entnervt abgesetzt wird noch bevor die schweiß-kontrollierende Wirkung einsetzen kann.

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